Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ausflug: Schweiz, Liechtenstein, Österreich

Einmal im Jahr mache ich einen Ausflug nur zum Geocachen. Da muss dann ein neuer Länderpunkt her und/ oder besonders alte Dosen gefunden werden. Schon eine ganze Weile war geplant, in die Schweiz zu reisen, immerhin winkt ein Edelweiß als Souvenir-Badge ;-). Und wenn man schon einmal dort ist, könnte man auch nach Liechtenstein fahren. Und da die Übernachtungskosten in der Schweiz und Liechtenstein selbst in der Jugendherberge völlig überzogen sind für das, was man bekommt, haben wir uns eine Unterkunft in Österreich gesucht. Drei Tage, drei Länder und das dennoch ziemlich entspannt.

Berge
Mit Swiss ging es los nach Zürich. Der Preis war mit 39 Euro/Strecke geradezu verdächtig günstig, dafür dass man sogar ein Gepäckstück hätte aufgeben können und etwas zu essen und zu trinken bekam - ohne Aufpreis. Und es ging los ab Tegel. Für uns wesentlich besser gelegen als Schönefeld. Und dazu noch tolle Uhrzeiten...morgens kurz vor 7 Uhr los, abends nach 22 Uhr zurück. Man konnte die Tage also voll nutzen.

Los geht´s
Geflogen wird auf der Strecke übrigens leider nicht mehr mit Jumbolino oder Saab 2000 wie vor 15 Jahren, bei meinem letzten Flug nach Zürich, sondern mit Airbus A320, die durchaus schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Die Flieger auf dem Hin- und Rückwag waren 20 bzw. 22 Jahre alt. Aber wie war das doch gleich? Bei einem so alten Flugzeug wurde alles schon einmal getauscht, da ist nichts wirklich so alt ;-). Es ging auch nur die Kaffeemaschine kaputt.

Nach einem "Grüezi and welcome an board!" ging es los. Pünktlich und unspektakulär. Und falls es interessiert: es gab morgens eine Art Brötchen mit Schokosplittern und auf dem Heimweg zu Abendessenzeit Sandwiches wahlweise mit Käse oder Huhn (?). Dazu vor der Landung "Schoggi" ;-). Und Vivi Cola. Interessant schmeckendes Getränk.

Der Flughafen Zürich ist  von außen nicht hübsch, aber riesig. Ich persönlich mag ihn ja schon allein wegen seiner tollen, übers Netz steuerbaren Webcams. Die Kinder hatten Spaß, von zu Hause nach "meinem" Flugzeug zu sehen.
"Mama, ich glaube, DEIN Flugzeug haben wir nicht gesehen. Aber eins, das genauso aussah". Na sowas.. ein Swiss-Flieger in Zürich ;-).

Wir sahen vor Ort auch dieses Flugzeug. Es gehört den Rolling Stones und war leider sehr weit weg:

Rolling Stones-Flugzeug

Zürich ist klein. Wir merkten das schon kurz nach der Landung, denn man war so unglaublich flink am Hauptbahnhof mit der Bahn. Und die Innenstadt ist auch eher klein. Beim Erkunden der Stadt kamen wir schnell an Orten vorbei, die wir zuvor schon gesehen hatten bei unserem Rundgang. Das ging schneller als gedacht ;-).

Blick vom Lindenhof
Es  gibt den Zürisee, einige Hügel, in der Ferne schon gut sichtbar richtig hohe Berge,  viele teuer aussehende Autos, die samstags bei gutem Wetter herumgefahren werden, einen schnellen Fluß, den Limmat, überall Trinkbrunnen, alt aussehende Straßenbahnen. Und (nicht) vegane Suppe mit Wurst.

Suppe
Kurz: schöne Stadt, man kann sie in 1-2 Tagen zu Fuß problemlos erkunden, aber auch ganz schön teuer. Pizza für 30 Euro haben wir gesehen auf einer Speisekarte. Und unseren eigentlich Plan, eine Nacht in Zürich zu verbringen, haben wir verworfen, nachdem sogar die wenigen Hostel und auch das EasyHotel Preise ausriefen, die uns doch sehr happig für das Gebotene vorkamen. Und die AirBnB-Angebote in Zürich entweder sehr teuer oder irgendwie seltsam waren.

Limmat
Unter dem Lindenhof gibt es Ruinen zu sehen. Wer dort hinunter will, um einen Virtual Cache zu finden, braucht allerdings ein wenig Geduld, denn der Herr der Ruinen hat definitiv die Ruhe weg. So etwas unglaublich langsames habe ich noch nie erlebt. Beneidenswert. Burnout bekommt er sicher nie.

Unter dem Lindenhof
Von Zürich direkt weiter nach Liechtenstein. Mit dem Zug ist die Anreise nicht ganz einfach, Liechtenstein hat keinen Bahnhof, die Bahnlinie fährt knapp an der Grenze vorbei. Wenn man von Zürich nach Liechtenstein möchte, muss man entweder über Sargans oder Feldkirch fahren und von dort weiter. Von Feldkirch in Österreich mit dem Bus oder von Sargans mit einer Art Regionalbahn bis Sevelen und über die Grenze laufen.

Grenze zu Liechtenstein
Wir entschieden uns auf dem Weg nach Liechtenstein für die letztere Variante und liefen hinüber nach Liechtenstein. Das scheint der eher unübliche Weg zu sein, wir wurden von Autofahrern angehupt, obwohl wir auf dem Gehweg waren. Direkt an der Grenze, wo auch der Rhein fließt, wimmelt es dann aber vor Radfahrern und Inlineskatern. Angeln könnte man auch (zumindest gibt es einen Angel-Automaten mit Würmern und so etwas...).

So eine Art Wurmomat
Die Zugfahrt von Zürich nach Sargans ist schön. Es geht eine Weile am Zürisee entlang, dazu Berge, sehr grüne Wiesen. Wir hatten den Verdacht, dass die Scheiben getönt sind, damit die Landschaft noch besser aussieht. Uns wurde aber von Einheimischen versichert, dass die SBB das nicht tut, auch wenn es ihnen zuzutrauen wäre ;-).

Schweizer Bahn
Liechtenstein... das sechstkleinste Land der Welt und irgendwie doch größer als ich angesichts dieser Angabe erwartet habe. In Vaduz wimmelt es vor Touristen aus Asien. Es sind noch mehr als im Heidelberger Schloss. Wir hatten tolles Wetter und schauten uns an einem Nachmittag Vaduz an. Dann hat man es im Prinzip auch schon gesehen. Mit dem Bus ging es weiter nach Österreich zu unserer Unterkunft. LieMobil heißt die "BVG" von Liechtenstein und fährt so lange quasi im Kreis herum durch jeden kleinen Ort, dass man tatsächlich gut eine Stunde braucht für wenige Kilometer.

Schloss Vaduz

Wir hatten wieder eine Unterkunft über AirBnB gebucht. Diesmal in einer Loft-Wohnung mit sehr ungewöhnlicher Architektur und samt zwei Katzen. Sehr cool. Ich buche nur noch Unterkünfte mit Katze ;-).



Feldkirch ist auch klein, aber nicht winzig, man hat einiges an Infrastruktur in Form von Läden und Restaurants. Es gibt einen netten Multi-Cache durch den Ort und um die Ecke einen ganzen Geocaching-Trail mit jede Menge Favoritenpunkten. Leider gelang es uns nicht, den Zugang zu diesem Berg zu finden, ohne über die Autobahn laufen zu müssen. Also suchten wir Caches an der Grenze von Österreich und Liechtenstein und hüpften so quasi hin und her zwischen den Ländern.



Die Gegend ist malerisch und selbst im Herbst erstaunlich grün. Überall Kühe, die mit Glocken klingeln (bekommen die davon keinen Tinnitus?). Sonst fast niemand weit und breit. Nur ein Hund, der gerne mit einem Stöckchen spielen wollte.

Spielender Hund

Kühe mit Glocken und Badewanne
Wir haben neue Begriffe rund ums Geocachen gelernt... Nachti = Nachtcache. Tomatenwischer= das Ding, das man braucht, wenn man Tomaten auf den Augen hat. Ansonsten machte uns der Dialekt schon ein paar Probleme. Einmal erzählten uns zwei ältere Schweizer etwas sehr lange und sehr ausführlich. Wir haben die Grundaussage irgendwie schon verstanden, aber.... ?! Aber es klingt gut ;-).

Unterwegs wurde man ab und von Spaziergängern gegrüßt...
"Sag mal, hat die Frau gerade "Ahoi" gesagt?". Nein, sie sagte vermutlich so etwas wie dieses Murmeltier:



Alles in allem: ein schöner Ausflug, ca. 50 Geocaches gefunden und über 60.000 Schritte gelaufen in drei Tagen.

Kalt war´s...

Dienstag, 12. September 2017

Wo die Uhren langsamer ticken...

Fast ein Jahr nach dem Tag der offenen Tür an den diversen Grundschulen, der etwas nervenaufreibenden Bewerbung an der Wunsch-Schule und der Zusage Monate später, war es nun so weit... Einschulung am Wochenende und gestern der erste Schultag...

Sein Fazit nach dem ersten Tag:
Es war ganz ok, aber die Uhr, die wir ihm zur Einschulung geschenkt haben, läuft in der Schule langsamer als sonst...

Ansonsten wurde noch erstaunt festgestellt, dass die erste Klasse ja doch mehr als 5 Tage dauern wird, dabei hat der Stundenplan doch nur 5 Tage... ;-)


Mittwoch, 6. September 2017

Unter Rentnern... IGA 2017

In der letzten Ferienwoche hatte der Junior eine Ferienaktion auf der IGA gewonnen. Das heißt, er lief über 5 Stunden lang in einer betreuten Kindergruppe über das Gelände und ging  dann noch zum Basteln, während ich die Zeit irgendwie vertreiben konnte. Da Marzahn jetzt nicht die spannendste Umgebung bietet und ich eigentlich auch schon nahezu jeden Winkel dort kenne, kaufte ich mir kurzerhand auch eine Eintrittskarte für die IGA und schaute mich um.


Meine Erwartungen waren niedrig. Ich hatte gehört, dass es kaum etwas zu sehen gibt, es viel zu teuer ist für das, was geboten wird und überhaupt...Und ja, 20 Euro Eintritt sind ganz schön happig für eine Eintrittskarte. Wer nach 17 Uhr kommt, zahlt die Hälfte. Inwiefern sich das jetzt bei den kürzer werdenden Tagen lohnt, muss jeder für sich entscheiden.

Am Haupteingang ist  nahe der U-Bahn-Station "Gärten der Welt": nichts. Nur ein paar Stände mit Pflanzen, Sonnenfängern und Schnaps in Dosen. Ein großes Blumenbeet. Und eine Art Container, in dem man "Mobilitätshilfen" für Senioren und Bollerwägen leihen kann. Ein Spielplatz ist hier auch noch, nach Vorbild des Buches "Der 35.Mai" von Erich Kästner. Und wenn man nun wirklich viele Blumen sehen will, muss man sehr weit laufen oder direkt in die Seilbahn steigen. Wer Höhenangst hat, hat also hier schon verloren ;-).


Da ich es schon mehrfach gefragt wurde: während der IGA kann man ohne Aufpreis so viel Seilbahn fahren wie man Lust hat. Wenn es voll ist, muss man natürlich nach jeder Fahrt etwas warten, aber es kostet nichts extra, immer wieder zu fahren, selbst wenn man 20x an einem Tag das Gelände von oben sehen mag ;-). Leider haben nur 6 Gondeln von 64 einen Glasboden. Auf der Grünen Woche wurden sie als DAS Highlight angepriesen. Ich erwischte nur ein einziges Mal eine Gondel mit Glasboden - und der war so verkratzt, dass man schon genau hinsehen musste, um ihn als solchen zu erkennen. Schade!

Die erste Haltestelle der Seilbahn ist auf dem Kienberg. Dort ist eine Aussichtsplattform namens Wolkenhain. Gut, mit Fantasie kann man eine Wolkenform erkennen. Man kann eine Treppe hochsteigen (Achtung, Metall zum Durchgucken...!) oder den dezent ausgeschilderten Aufzug nutzen. Von da oben sieht man: Häuser. Plattenbauten soweit das Auge reicht. Mir war das nicht bewusst, wie viele es dann doch sind. Alles voll. Nur mit Fantasie erkennt man in der Ferne aus andere Bauwerke. Man sieht den Fernsehturm und das Tempelhofer Feld. Und sogar das Kraftwerk Lichterfelde erkannte man schemenhaft in der Ferne.


Für die Touristen überwog aber wohl die Plattenbau-Aussicht. Ich hörte wie sich zwei alte Damen mit NRW-Dialekt unterhielten:
"Hach, hier auf der IGA ist es so schön grün. Da können sich die Berliner eine Dauerkarte kaufen und dann aus ihren kleinen Wohnungen herauskommen und mal im Grünen einen Buch lesen".
Hmpf...

Hier oben beim Wolkenhain beginnt auch die Sommerrodelbahn. Sie kostet 3 Euro extra und ist nicht so wirklich spektakulär. Der Kienberg ist halt auch nicht wirklich hoch.

Fährt man mit der Seilbahn vom Kienberg wieder herunter, kommt man zu den Blumenhallen, die zwar schön, aber nicht sehr groß sind. Und zu einem Wassergarten, der schon cooler ist. Mit tollen geschwungenen Bänken, über die ein Parkranger wacht - damit man auf der Bank bloß nichts isst und sie verschmutzt!

Apropos Essen... entweder man geht in eines der Restaurants, oder man isst Bratwurst für 3,50 Euro. Oder Eis. Das gastronomische Angebot war erstaunlich klein. Ich wollte mich nicht allein in ein Restaurant setzen und da ich auf keine Lust auf Bratwurst hatte, blieb es bei einem Eis zum Mittagessen.


In dem Bereich bei den Blumenhallen geht es dann auch zu den Gärten der Welt, die es ja schon lange gibt. Vorbei an schönen Anpflanzungen, Beispielgärten,  die man zu Hause "nachahmen" könnte, Dahlienbeeten, Rosengarten und richtig hübschen Grab-Bepflanzungen.. Ich habe viele Fotos gemacht, um das eine oder andere nachzupflanzen.Ich glaube, in meinem nächsten Leben werde ich Friedhofsgärtnerin ;-).

In dem Bereich rund um die Gärten der Welt war ich zwar ewig unterwegs, aber die Zahl der IGA-Anpflanzungen kommt einem dennoch wenig vor, weil der gesamte Park so riesig ist. Von der Seilbahn aus sieht man soooo viel Grün, viel Wildnis und sogar ein Reh entdeckte ich. Da wirken die Blumenbeete schon klein.



Auf Kinder wartet ein ganz tollen Wasserspielplatz mit Wal und auf alle ein Heckenlabyrinth- aus dem ich nur dank eines freundlichen Rollstuhlfahrers wieder herausfand...!



Und diese Bärchen sind noch da. Die gab es 1987 zur Berliner Gartenschau auch schon und es gibt ein Foto von mir als Sechsjährige, an diesem gelben Bärchen hängend... Ich hoffe, meine Mutter findet das Foto noch.



Was mir auf der IGA auffiel: ich war an dem Donnerstagvormittag quasi allein unter Rentnern und Kindergruppen. Wohin man schaute, fast nur Senioren. Einmal beobachtete ich, wie ein Rollator einen Kinderwagen rammte. Der kinderwagenschiebende Vater meinte passend dazu "Jetzt fahren die Rentner schon die junge Generation um" ;-).

Alles in allem...lohnt es sich? Nun ja, für einen Familienausflug summiert sich der Eintrittspreis schon ganz schön auf. Montags ist Familientag, da ist es günstiger. Es lohnt sich meiner Meinung nach wegen der Seilbahn und für Kinder wegen der tollen Spielplätze. Die Anpflanzungen sind... naja, Blumen eben. Wer sich aber für Gartengestaltung und Blumen interessiert, kann hier viele Ideen für den heimischen Garten mitnehmen und das ist wohl auch der Sinn einer IGA.

Donnerstag, 31. August 2017

Zeit...

Gesehen am Ernst-Reuter-Platz...


Montag, 28. August 2017

Shades of Grey...

Letzte Woche entdeckte ich im Baumarkt das hier... Farben mit Namen. Poesie der Stille. Melancholisches Novembergrau. Würdevolles Hellgrau. Klingt, als könnte man damit ein Bestattungsinstitut streichen.


Es gibt aber auch fröhlichere Farben wie "Hüterin der Freiheit" (grün) oder "Tanz der Sehnsucht" (dunkelrot). Oder "Dächer von Paris", eine Taupe-Ton. Aber ich muss sagen, ich finde diese Namen es besser als die typischen Nummern, die Farben sonst immer haben und die man sich nie merken kann. Und wenn man dann Farbe nachkaufen möchte, weiß man die garantiert nicht mehr.

Und wem das alles zu trist ist, nimmt einfach das hier:


*nein, das hier ist nicht gesponsert oder sonstwas, ich bin nur mit offenen Augen durch den Baumarkt gelaufen und habe Wandfarben betrachtet

Samstag, 19. August 2017

Das Vogelfutter vom letzten Winter...

"Die Sonnenblumen in Eurer Straße sehen so zufällig platziert aus. Die stammen sicher aus Vogelfutter, oder? Passiert uns auch jedes Jahr. Diese Sonnenblumen wachsen am besten.... Und sogar Hanf hat sich dieses Jahr vor dem Balkon ausgesät..." (und wurde vom Hausmeister entfernt... genau wie das Getreide, das sich ausgesät hatte).
...
Kaum hatte ich das ausgesprochen, stand ich vor diesem Exemplar am Straßenrand. Blühte schon, roch charakteristisch, aber ist, wenn er aus Vogelfutter stammen sollte, sicher nichts, wofür sich das Ernten lohnen würde. Illegal ist das hierzulande dennoch. Aber steht halt herrenlos an der Straße im Wedding.





Samstag, 5. August 2017

Lost Place im Südosten der Stadt ;-)

Wer hier öfter liest, weiß, dass ich verlassene Orte mag. Und Flughäfen... Diese Woche bot es sich an, einen kurzen Blick in einen verlassenen Flughafen zu werfen ;-).

Ich habe mit dem Junior am Ferienprogramm "Tag am Flughafen" in Berlin-Schönefeld teilgenommen, was ich vor 2 Jahren auch schon mit meiner Tochter gemacht habe. Wer näheres dazu wissen möchte, findet den Bericht von damals hier. Im Großen und Ganzen hat sich an der Tour wenig verändert - außer dass der Info-Tower des BER inzwischen kein Programmpunkt mehr ist, da er abgerissen wurde. Und dass der alte Mann, der die Touren leitete und weitermachen wollte, bis der BER öffnet, nicht da war. Vielleicht ist er nun doch in Rente gegangen.

Während unserer diesjährigen Tour war ein wenig Zeit übrig und wir durften mal kurz schauen... ins Terminal der wohl bekanntesten Baustelle der Stadt. Die Holzverkleidungen wirken gar nicht mehr so dunkel wie 2012, als ich den Flughafen getestet habe. Eigentlich wäre es doch ganz schön, wenn er doch irgendwann öffnet.






Montag, 17. Juli 2017

Es steppt der Waschbär

Seit Wochen wundern wir uns, dass am Gartenteich der Zaun gegen den Reiher plattgedrückt wird. Der erste Gedanke war: "Welcher Nachbar hat eine adipöse Katze??"... Ein anderer Nachbar meinte, sein Hochbeet würde von einem Dachs umgegraben werden. Er wollte eine Falle aufstellen. Über den Sinn dieser Aktion kann man diskutieren.

Er fing: zwei Igel, eine (schlanke) Katze und einen Waschbären. Igel und Katze durften wieder in die Freiheit, der Waschbär wurde 120 km weggefahren, damit er nicht mehr im Hochbeet randaliert.

Ich habe mehrfach gelesen, dass das nichts bringt. Dass ein fehlender Waschbär direkt durch neue Bären ersetzt wird und die Weibchen prompt mehr Jungtiere bekommen.

Tja... Seit 2 Wochen haben wir von einem Freund eine Wildkamera ausgeliehen. Und wir fotografierten bisher: Igel, Katze, einen großen Waschbär beim Pfotenwaschen.... Gestern dann Waschbär mit einem Jungtier. Letzte Nacht: Waschbär mit vier Jungtieren! Langsam mache ich mir Sorgen um meine Teichfische...